Verachtung oder Sorge?

,,Was willst du denn beim Psychologen?",fragte Papa verständnislos als ich ihn um eine Unterschrift für den Behandlungsantrag Anfang des Jahres bat. Ich erwiderte, dass er das ganauso gut gebrauchen könnte, jedoch stieß ich nur auf eine harte Blockade. Er will sich nicht helfen lassen, er will so weiter leben, das Geschehene vor sich herschieben und nicht verarbeiten. Aber warum? - Ich verstehe es nicht. Ich möchte sogerne das wir als Familie wieder Glücklich sind. An eine schöne Zukunft denken und nicht an die traurige Vergangenheit. ,,Ich will nicht noch eine Tochter beim Psychiater...", war ein anderer Satz von ihm, der mich sehr verletzt hat. Er sprach ihn so verachtend aus. Ist es jetzt schlecht das ich zu einem Psychologen gehe? Ich fühle es, als sei es das Richtige, ich möchte schließlich abschließen und nach vorne schauen. Ich möchte das es mir besser geht. Zwingen kann ich keinen, aber ich würde mir wünschen, dass auch er irgendwann einen Weg in eine schöne Zukunft findet.

28.5.15 22:25

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen
Powered by 20six / MyBlog
Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung