Verwirrung und Gedanken..

Ich weiß nicht was ich denken soll, ich habe zurzeit das Gefühl zu flüchten. Von Zuhause und allem was damit verbunden ist. Die Tage in letzter Zeit waren so schön und voller Spaß, z.B. das Color Run. Aber jedes Mal wenn ich auf dem Weg nachhause bin, werde ich traurig. Und meistens weine ich dann. Aber am Tag denke ich kaum eine Sekunde an den Tod, es sei denn ich wache morgens schon mit dem Gedanken daran auf. Dann weiß ich schon, dass der Tag mit Traurigkeit beginnt und am Abend die Traurigkeit ihren Höhepunkt erreicht. Zurzeit bin ich immer wenn ich Zuhause bin traurig und ich mag es Zuhause nicht so gerne, aber andererseits will ich auch nicht lange weg bleiben. Ich denk oft über die Zukunft nach, ob das so gut ist überhaupt in diesem Haus zu wohnen. Ich weiß nicht.

24.6.15 23:20, kommentieren

Verachtung oder Sorge?

,,Was willst du denn beim Psychologen?",fragte Papa verständnislos als ich ihn um eine Unterschrift für den Behandlungsantrag Anfang des Jahres bat. Ich erwiderte, dass er das ganauso gut gebrauchen könnte, jedoch stieß ich nur auf eine harte Blockade. Er will sich nicht helfen lassen, er will so weiter leben, das Geschehene vor sich herschieben und nicht verarbeiten. Aber warum? - Ich verstehe es nicht. Ich möchte sogerne das wir als Familie wieder Glücklich sind. An eine schöne Zukunft denken und nicht an die traurige Vergangenheit. ,,Ich will nicht noch eine Tochter beim Psychiater...", war ein anderer Satz von ihm, der mich sehr verletzt hat. Er sprach ihn so verachtend aus. Ist es jetzt schlecht das ich zu einem Psychologen gehe? Ich fühle es, als sei es das Richtige, ich möchte schließlich abschließen und nach vorne schauen. Ich möchte das es mir besser geht. Zwingen kann ich keinen, aber ich würde mir wünschen, dass auch er irgendwann einen Weg in eine schöne Zukunft findet.

28.5.15 22:25, kommentieren

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